Wir treffen uns am 11. März um 16 Uhr im Seminarraum des AStA in der Emil-Figge-Straße 50 und werden in diesem Workshop großen Persönlichkeiten des Feminismus begegnen.
Beim Feminist History Walk der Rosa Luxemburg Stiftung begeben wir uns gemeinsam mit euch auf eine Reise durch die Vergangenheit und Gegenwart feministischen Begehrens: Errungenschaften wie das uneingeschränkte Wahlrecht, die Befreiung von den Kolonialherren, liberale Abtreibungsgesetze oder ein modernes Sexualstrafrecht haben wir den rebellischen Frauen und Queers in unserer und vor unserer Zeit zu verdanken. Wir wollen aber nicht nur lernen, was in der Vergangenheit geschah, sondern uns über unsere aktuellen Lebensrealitäten austauschen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen.
Einige der damit verbundenen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen haben eine lange Geschichte.
Wir haben Frauen und Queers ausgewählt, die zu ihrer Zeit radikal waren und es nach wie vor sind, und zwar in dem Sinne, dass sie die Probleme an der Wurzel packen und mit einem Verständnis von Herrschaft arbeiten, das über ihre eigene Betroffenheit hinausgeht. Manche haben feministische Kämpfe geführt, andere haben gesellschaftliche Kämpfe als Frauen geführt, wiederum anderen war und ist das queere ihres Kampfes wichtig. Die Auswahl der Stimmen ist exemplarisch und bleibt notwendigerweise unvollständig.